Ärzte suchten einen Partner für Mikronährstoffpräparate zur Begleitung medizinischer Therapien - daraus entstand in Salzburg ein Unternehmen, das mittlerweile Kundinnen und Kunden in über 70 Ländern beliefert und an die Börse will.
Aus der Zusammenarbeit mit Ärzten entstanden
Albert Schmidbauer gründete Biogena 2006 in Salzburg. Ausgangspunkt war die Zusammenarbeit mit einer Gruppe von Ärzten, die Mikronährstoffpräparate zur begleitenden Unterstützung medizinischer Therapien einsetzen wollten - ein Markt, der sich damals noch stark von der breiten Nahrungsergänzungsmittelindustrie unterschied und mehr auf wissenschaftliche Fundierung als auf Massenvertrieb setzte.
Wachstum von 20 bis 25 Prozent pro Jahr
Biogena erwirtschaftete im vergangenen Geschäftsjahr rund 125 Millionen Euro Umsatz, für das laufende Jahr rechnet Schmidbauer mit etwa 150 Millionen Euro - bei einem jährlichen Wachstum von 20 bis 25 Prozent. Mehr als 480 Mitarbeitende betreuen mittlerweile Kundinnen und Kunden in über 70 Ländern.
Der nächste Schritt: die Börse
Schmidbauer verfolgt für Biogena eine Bewertung von rund 470 Millionen Euro im Zuge eines geplanten Börsengangs an der Wiener Börse - ein Schritt, der das Unternehmen aus der klassischen Familienunternehmens-Struktur heraus für externes Kapital öffnen würde.
Häufige Fragen zu den Biogena-Gründern
Wer hat Biogena gegründet?
Albert Schmidbauer gründete Biogena 2006 in Salzburg, ausgehend von der Zusammenarbeit mit Ärzten, die Mikronährstoffpräparate für die Begleitung medizinischer Therapien suchten.
Wie groß ist Biogena heute?
Rund 125 Millionen Euro Umsatz im vergangenen Geschäftsjahr, für das laufende Jahr werden etwa 150 Millionen Euro erwartet. Mehr als 480 Mitarbeitende betreuen Kunden in über 70 Ländern.
Plant Biogena einen Börsengang?
Ja, Albert Schmidbauer verfolgt eine Notierung an der Wiener Börse mit einer angestrebten Bewertung von rund 470 Millionen Euro.