Samsung Gründer - Lee Byung-chul

Getrockneter Fisch, Gemüse und Nudeln für den Export nach China: So begann 1938 in einer südkoreanischen Provinzstadt ein Handelsunternehmen, aus dem der weltgrößte Elektronikkonzern werden sollte.

Von Trockenfisch und Nudeln zum Handelsimperium

Lee Byung-chul gründete Samsung am 1. März 1938 in Daegu, Südkorea, mit einem Startkapital von 30.000 Won. Das junge Unternehmen handelte zunächst mit getrocknetem Fisch, Gemüse und Nudeln, die nach China exportiert wurden - denkbar weit entfernt vom späteren Kerngeschäft in Elektronik und Halbleitern. Bereits bei der Gründung beschäftigte Samsung rund 40 Mitarbeitende.

Drei Sterne als Vorbild japanischer Konzerne

Der Name Samsung bedeutet auf Koreanisch „drei Sterne“ und sollte symbolisieren, dass das Unternehmen „groß, zahlreich und mächtig“ werden sollte. Lee Byung-chul hatte in Japan studiert und ließ sich von großen japanischen Industriekonzernen wie Mitsubishi („drei Diamanten“) und Mitsui („drei Brunnen“) inspirieren.

Vom Handelshaus zum Technologiekonzern

Über Jahrzehnte wandelte sich Samsung von einem einfachen Handelsunternehmen zu einem der größten Technologiekonzerne der Welt, mit Kerngeschäften in Halbleitern, Unterhaltungselektronik und Mobilfunkgeräten - ein Wandel, der kaum weiter von den ursprünglichen Trockenfisch-Exporten entfernt sein könnte.

Häufige Fragen zum Samsung-Gründer

Wer hat Samsung gegründet?

Lee Byung-chul gründete Samsung am 1. März 1938 in Daegu, Südkorea, mit 30.000 Won Startkapital.

Womit handelte Samsung ursprünglich?

Mit getrocknetem Fisch, Gemüse und Nudeln, die nach China exportiert wurden - lange bevor das Unternehmen in die Elektronikbranche einstieg.

Was bedeutet der Name Samsung?

„Drei Sterne“ auf Koreanisch, inspiriert von japanischen Konzernnamen wie Mitsubishi und Mitsui, die ebenfalls die Zahl Drei im Namen tragen.

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