Fünf ehemalige IBM-Kollegen aus Mannheim gründeten 1972 eine Firma mit einem sperrigen Namen, den kaum jemand auf Anhieb aussprechen konnte. Heute ist daraus, unter dem auf drei Buchstaben verkürzten Namen SAP, Europas größter Softwarehersteller geworden.
Fünf IBM-Kollegen mit einer gemeinsamen Vision
Dietmar Hopp, Hasso Plattner, Klaus Tschira, Hans-Werner Hector und Claus Wellenreuther gründeten SAP am 1. April 1972. Alle fünf hatten zuvor gemeinsam in der Mannheimer Niederlassung von IBM Deutschland gearbeitet. Ihre Vision: eine Software, die sämtliche Geschäftsprozesse eines Unternehmens abbildet und Daten in Echtzeit verfügbar macht - zu einer Zeit, in der Unternehmenssoftware meist auf isolierte Einzelanwendungen beschränkt war.
Von „Systemanalyse Programmentwicklung“ zu drei Buchstaben
Der ursprüngliche Firmenname „Systemanalyse Programmentwicklung“ erwies sich als wenig griffig. Das Unternehmen startete zunächst als Gesellschaft bürgerlichen Rechts mit Hauptsitz in Weinheim und einem weiteren Büro in Mannheim, bevor der sperrige Name auf die bis heute bekannten drei Buchstaben verkürzt wurde: SAP.
Vom Fünf-Mann-Team zum Weltkonzern
Aus dem kleinen Team in Südwestdeutschland entstand eines der wertvollsten Unternehmen Deutschlands und Europas größter Softwarehersteller, dessen Systeme heute in Konzernen weltweit im Einsatz sind.
Häufige Fragen zu den SAP-Gründern
Wer hat SAP gegründet?
Dietmar Hopp, Hasso Plattner, Klaus Tschira, Hans-Werner Hector und Claus Wellenreuther gründeten SAP am 1. April 1972. Alle fünf waren zuvor Kollegen bei IBM in Mannheim.
Wofür stand der ursprüngliche Firmenname?
„Systemanalyse Programmentwicklung“ - später verkürzt auf die drei Buchstaben SAP.
Wo wurde SAP gegründet?
Der erste Hauptsitz lag in Weinheim, mit einem weiteren Büro in Mannheim, wo die Gründer zuvor bei IBM gearbeitet hatten.