Zwei Männer, die von Facebook als Bewerber abgelehnt wurden, gründeten kurz darauf einen Messenger, den Facebook Jahre später für 19 Milliarden Dollar kaufte - einer der teuersten Firmenkäufe der Technologiegeschichte.
Von Yahoo-Kollegen zu Mitgründern
Jan Koum und Brian Acton kannten sich aus gemeinsamen Jahren bei Yahoo. 2009 gründete Koum WhatsApp, im Herbst desselben Jahres stieg Acton als Mitgründer ein. Die App sollte ursprünglich anzeigen, ob Kontakte gerade erreichbar sind - aus dieser einfachen Statusfunktion entwickelte sich rasch ein vollwertiger Messaging-Dienst.
Die Facebook-Absage vor der Facebook-Milliarde
Eine Pointe der Geschichte: Sowohl Koum als auch Acton hatten sich nach ihrer Zeit bei Yahoo bei Facebook beworben und wurden abgelehnt - Acton bezeichnete sich selbst später als Mitglied im „Facebook reject club“. Jahre später verkauften die beiden ausgerechnet an dieses Unternehmen das Startup, das sie gemeinsam gegründet hatten.
19 Milliarden Dollar für einen Messenger
Am 19. Februar 2014 kaufte Facebook WhatsApp für 19 Milliarden US-Dollar - 4 Milliarden davon in bar, der Rest in Aktien. Zum Zeitpunkt der Übernahme hatte WhatsApp nach eigenen Angaben rund 450 Millionen aktive Nutzer, bei einer vergleichsweise kleinen Belegschaft von nur rund 50 Angestellten - ein Verhältnis von Nutzerzahl zu Mitarbeitern, das in der Tech-Branche seinerzeit als beispiellos galt.
Häufige Fragen zu den WhatsApp-Gründern
Wer hat WhatsApp gegründet?
Jan Koum gründete WhatsApp 2009, im selben Jahr stieg sein früherer Yahoo-Kollege Brian Acton als Mitgründer ein.
Wer hat WhatsApp gekauft?
Facebook (heute Meta) übernahm WhatsApp am 19. Februar 2014 für 19 Milliarden US-Dollar, davon 4 Milliarden in bar.
Was ist die Pointe an der WhatsApp-Gründungsgeschichte?
Sowohl Koum als auch Acton hatten sich nach ihrer Zeit bei Yahoo erfolglos bei Facebook beworben. Jahre später verkauften sie WhatsApp für Milliarden an genau dieses Unternehmen.