Ein Vorarlberger und zwei Wiener Tech-Veteranen wollten die Lücke zwischen relationalen Datenbanken und NoSQL-Systemen schließen. Aus einem Projekt mit Sitz in Dornbirn und Berlin wurde eine Datenbank, die heute Industrieanlagen und IoT-Systeme weltweit im Hintergrund am Laufen hält.
Drei Tech-Veteranen, ein Problem
Christian Lutz, Bernd Dorn und Jodok Batlogg gründeten Crate im Herbst 2013 mit Standorten in Dornbirn und Berlin. Batlogg brachte seine Erfahrung als CTO von StudiVZ und Sevenload mit, Dorn hatte zuvor als CTO von Lovely Systems gearbeitet. Ihr gemeinsames Ziel: eine SQL-Datenbank entwickeln, die verteilt und horizontal skalierbar arbeitet und damit besser zu den Datenmengen moderner IoT-, Web- und Mobile-Anwendungen passt als klassische relationale Systeme.
Von Dornbirn nach San Francisco
Das Unternehmen sammelte über mehrere Runden hinweg insgesamt rund 31 Millionen US-Dollar an Kapital ein, unter anderem von Dawn Capital, Sunstone Capital, DFJ Esprit und dem Wiener Investor Speedinvest. Der Firmensitz wanderte im Zuge des Wachstums von Dornbirn über Berlin nach San Francisco, während das Engineering-Team weiterhin stark in Vorarlberg verankert blieb - Mitgründer Lutz betonte öffentlich, das „Herz“ des Unternehmens schlage weiterhin in Dornbirn.
CrateDB heute
Aus dem ursprünglichen Projekt wurde die Datenbank CrateDB, die als Open-Source-Lösung für Container-Architekturen und große, verteilte Datenmengen positioniert ist und vor allem in Industrie- und IoT-Anwendungen eingesetzt wird.
Häufige Fragen zu den Crate.io-Gründern
Wer hat Crate.io gegründet?
Christian Lutz, Bernd Dorn und Jodok Batlogg gründeten das Unternehmen im Herbst 2013 mit Standorten in Dornbirn und Berlin.
Was ist CrateDB?
Eine verteilte, horizontal skalierbare SQL-Datenbank für Container-Architekturen, entwickelt vor allem für große Datenmengen aus IoT-, Web- und Mobile-Anwendungen.
Wie viel Kapital hat Crate.io eingesammelt?
Über mehrere Finanzierungsrunden hinweg rund 31 Millionen US-Dollar, unter anderem von Dawn Capital, Sunstone Capital, DFJ Esprit und Speedinvest.