Drei Wiener wollten Marketingdaten aus Dutzenden verstreuten Quellen nicht mehr händisch zusammensuchen - daraus entstand eine Analyseplattform, die mittlerweile auch SoftBank als Investor überzeugt hat.
Aus dem eigenen Datenchaos entstanden
Alexander Igelsböck, Martin Brunthaler und Andreas Glänzer gründeten Adverity 2015 in Wien. Igelsböck übernahm als CEO die Geschäftsführung, Brunthaler als CTO die technische Leitung, Glänzer als COO das operative Geschäft. Ausgangspunkt war eine vertraute Frustration aus der Marketingpraxis: Daten aus Dutzenden Werbeplattformen, sozialen Netzwerken und Analysetools liegen meist verstreut vor und lassen sich nur mühsam händisch zusammenführen.
Cloud-Plattform statt Excel-Tabellen
Adverity entwickelte eine cloudbasierte Marketing-Analyseplattform, die Daten aus verschiedensten Quellen automatisch zusammenführt und in visuelle Dashboards übersetzt - eine Automatisierung, die Marketingteams von manueller Datenzusammenführung entlastet.
Von 3,2 auf 102 Millionen Euro
Die Finanzierungsgeschichte zeigt das Tempo des Wachstums: 2018 sammelte Adverity 3,2 Millionen Euro ein, 2019 folgte eine Series-B-Runde über 11 Millionen Euro mit neuen Investoren wie Sapphire Ventures, Felix Capital und SAP.io. 2021 holte sich das Wiener Scale-up 102 Millionen Euro, angeführt vom SoftBank Vision Fund 2 - innerhalb weniger Jahre stieg die Rundengröße damit auf mehr als das 30-Fache.
Häufige Fragen zu den Adverity-Gründern
Wer hat Adverity gegründet?
Alexander Igelsböck, Martin Brunthaler und Andreas Glänzer gründeten Adverity 2015 in Wien.
Was macht Adverity?
Eine cloudbasierte Plattform, die Marketingdaten aus verschiedenen Quellen automatisch zusammenführt und in Dashboards und Analysen umwandelt.
Wie viel Kapital hat Adverity eingesammelt?
Über mehrere Runden hinweg, zuletzt 2021 mit 102 Millionen Euro angeführt vom SoftBank Vision Fund 2 - deutlich mehr als die 3,2 Millionen Euro der ersten Runde 2018.