Ein Linzer Softwareunternehmen wurde 2011 für 256 Millionen US-Dollar an einen US-Konzern verkauft - und startete acht Jahre später als eigenständiges Unternehmen an der New Yorker Börse durch, mit einem Kurssprung von 49 Prozent am ersten Handelstag.
Gegründet in Linz
Bernd Greifeneder gründete Dynatrace 2005 gemeinsam mit Hubert Gerstmayr und Sok-Kheng Taing in Linz. Das Unternehmen entwickelte Software, mit der Firmen die Leistung ihrer IT-Systeme und Anwendungen überwachen können - ein Markt, der mit der zunehmenden Komplexität von Unternehmenssoftware laufend wichtiger wurde.
Verkauf an Compuware, dann die Freiheit zurück
2011 verkauften die Gründer das Unternehmen für 256 Millionen US-Dollar an den US-Konzern Compuware. Compuware wiederum wurde später vom Investmenthaus Thoma Bravo für 2,4 Milliarden US-Dollar übernommen, das Dynatrace anschließend als eigenständiges Unternehmen herauslöste.
2019: Börsengang in New York
2019 ging Dynatrace an die New York Stock Exchange. Beim Börsengang sammelte das Unternehmen 544 Millionen US-Dollar ein, der Aktienkurs stieg am ersten Handelstag um 49 Prozent. Der operative Hauptsitz liegt heute in Massachusetts, die Entwicklung und ein wesentlicher Teil der Belegschaft sind aber weiterhin in Linz verankert - Dynatrace gilt als eines der bekanntesten Software-Unicorns mit österreichischen Wurzeln.
Häufige Fragen zu den Dynatrace-Gründern
Wer hat Dynatrace gegründet?
Bernd Greifeneder gründete Dynatrace 2005 gemeinsam mit Hubert Gerstmayr und Sok-Kheng Taing in Linz.
An wen wurde Dynatrace verkauft?
2011 an den US-Konzern Compuware für 256 Millionen US-Dollar. Compuware wurde später selbst von Thoma Bravo übernommen, das Dynatrace danach verselbstständigte.
Wann ging Dynatrace an die Börse?
2019 an der New York Stock Exchange, mit 544 Millionen US-Dollar Erlös und einem Kursanstieg von 49 Prozent am ersten Handelstag.