Was als Nebenprojekt eines Elektronik-Startups begann, wurde zur bekanntesten Flohmarkt-App Österreichs - über die inzwischen Waren im Wert von rund 6 Milliarden Euro den Besitzer wechselten.
Ein Nebenprojekt namens Finderly
Katharina Klausberger und Armin Strbac gründeten Shpock, das im September 2012 in Wien startete. Ursprünglich war die App ein Nebenprojekt ihres eigentlichen Startups Finderly, das Produktempfehlungen für Elektroartikel wie Laptops und Smartphones anbot. Klausberger brachte Erfahrung aus dem Institut für Entrepreneurship und Innovation der WU Wien sowie aus Finanz- und Marketingrollen mit, Strbac hatte zuvor jahrelang als Unternehmensberater bei der Boston Consulting Group gearbeitet - beide hatten an der WU Wien studiert.
Vom Nebenprojekt zur Haupt-App
Die einfache Idee - Gebrauchtes unkompliziert per Foto und wenigen Klicks inserieren, statt aufwendiger Online-Kleinanzeigen - überholte schnell das ursprüngliche Kerngeschäft Finderly und wurde zum eigentlichen Produkt.
Verkauf an den norwegischen Schibsted-Konzern
Der norwegische Medienkonzern Schibsted stieg bereits 2013 als Hauptinvestor ein und übernahm im Herbst 2015 rund 91 Prozent der Anteile. Über die Plattform wurden nach Unternehmensangaben inzwischen Waren im Gesamtwert von rund 6 Milliarden Euro gehandelt.
Häufige Fragen zu den Shpock-Gründern
Wer hat Shpock gegründet?
Katharina Klausberger und Armin Strbac gründeten Shpock, das im September 2012 in Wien als Nebenprojekt ihres Startups Finderly startete.
Was war Finderly?
Ein Startup der beiden Gründer für Produktempfehlungen bei Elektroartikeln, aus dem Shpock ursprünglich als Nebenprojekt hervorging, bevor es das Hauptgeschäft überholte.
Wer besitzt Shpock heute?
Der norwegische Medienkonzern Schibsted, der 2013 einstieg und im Herbst 2015 rund 91 Prozent der Anteile übernahm.