Ein kaputtes gebrauchtes iPhone brachte einen Wiener auf eine Geschäftsidee: einen Marktplatz für generalüberholte Technik. Wenige Jahre später hat das daraus entstandene Startup einen Bruttowarenwert von drei Milliarden Euro erreicht.
Ein defektes Handy als Auslöser
Peter Windischhofer kaufte Ende 2016 ein gebrauchtes iPhone, das kurz darauf kaputtging. Der Ärger darüber brachte ihn einen Monat später auf die Idee für einen Online-Marktplatz, auf dem professionelle Händler generalüberholte technische Geräte anbieten - mit klaren Qualitätsstandards statt der Unsicherheit klassischer Gebrauchtmärkte. 2017 gründete er gemeinsam mit Kilian Kaminski und Jürgen Riedl in Wien das Unternehmen refurbed.
Ein Marktplatz statt eigenem Lager
Anders als klassische Händler hält refurbed selbst keine Ware auf Lager, sondern vernetzt sorgfältig ausgewählte, professionelle Refurbishing-Partner aus ganz Europa mit Kundinnen und Kunden. Jedes verkaufte Gerät wird technisch geprüft und aufbereitet, bevor es weiterverkauft wird.
Auf dem Weg zum Unicorn
Refurbed hat seit der Gründung insgesamt rund 116 Millionen Euro an Kapital eingesammelt, darunter eine Series-C-Runde über 54 Millionen Euro. Der Bruttowarenwert - also der Gesamtwert aller über die Plattform verkauften Geräte - hat mittlerweile die Marke von drei Milliarden Euro überschritten, womit refurbed als eines der aussichtsreichsten Kandidaten für den Unicorn-Status unter Österreichs Startups gilt.
Häufige Fragen zu den Refurbed-Gründern
Wer hat refurbed gegründet?
Peter Windischhofer, Kilian Kaminski und Jürgen Riedl gründeten refurbed 2017 in Wien, nachdem Windischhofer die Idee nach dem Kauf eines defekten gebrauchten iPhones entwickelt hatte.
Wie funktioniert refurbed?
refurbed betreibt einen Online-Marktplatz, auf dem professionelle Refurbishing-Partner aus ganz Europa geprüfte, generalüberholte technische Geräte verkaufen. Das Unternehmen hält selbst keine Ware auf Lager.
Wie groß ist refurbed heute?
Insgesamt rund 116 Millionen Euro eingesammeltes Kapital und ein Bruttowarenwert von mehr als drei Milliarden Euro - eines der aussichtsreichsten österreichischen Unicorn-Kandidaten.