Drei Ingenieure gründeten ihr Unternehmen 1993 nicht in einem Büro, sondern in einem Denny’s-Diner in San Jose, bei Kaffee und 40.000 US-Dollar Startkapital. Über drei Jahrzehnte später ist daraus einer der wertvollsten Technologiekonzerne der Welt geworden.
Gegründet im Diner
Jensen Huang, Chris Malachowsky und Curtis Priem gründeten NVIDIA am 5. April 1993. Huang, damals 30 Jahre alt, arbeitete zu diesem Zeitpunkt als Direktor beim Chiphersteller LSI Logic. Malachowsky und Priem brachten ihre Erfahrung als Ingenieure bei Sun Microsystems mit. Das Treffen, bei dem die drei die Firmengründung beschlossen, fand in einem Denny’s-Diner am Stadtrand von San Jose statt - eine der bekanntesten Gründungsanekdoten des Silicon Valley. Ursprünglich sollte das Unternehmen NVision heißen, bis sich herausstellte, dass ein Toilettenpapier-Hersteller den Namen bereits nutzte. Daraus wurde NVIDIA.
Von Grafikchips zur KI-Infrastruktur
Die ursprüngliche Vision war, 3D-Grafik für den Gaming- und Multimedia-Markt zugänglich zu machen. Über Jahrzehnte entwickelte sich NVIDIA vom Grafikchip-Hersteller zum zentralen Anbieter der Hardware, auf der heute ein Großteil der weltweiten Systeme für künstliche Intelligenz und Hochleistungsrechnen läuft - eine Verschiebung, die das Unternehmen zu einem der wertvollsten Börsenunternehmen der Welt gemacht hat.
Häufige Fragen zu den NVIDIA-Gründern
Wer hat NVIDIA gegründet?
Jensen Huang, Chris Malachowsky und Curtis Priem gründeten NVIDIA am 5. April 1993 in einem Denny’s-Diner in San Jose, mit 40.000 US-Dollar Startkapital.
Woher kommt der Name NVIDIA?
Das Unternehmen sollte ursprünglich NVision heißen, doch dieser Name war bereits durch einen Toilettenpapier-Hersteller vergeben. Die Gründer entschieden sich daraufhin für NVIDIA.
Was stellt NVIDIA her?
Ursprünglich Grafikprozessoren für Gaming und Multimedia, heute vor allem Hardware und Software für künstliche Intelligenz und Hochleistungsrechnen.